Häufige & typische Fragen mit Erläuterungen:
- Wie lange dauert eine Outplacement-Beratung?
- Gibt es eine zeitliche Befristung der Beratung?
- Wann sollte man mit der Beratung beginnen?
- Welche Vorteile hat das Unternehmen von der Outplacementberatung?
- Was muss ich leisten, um relativ sicher eine neue Position zu erhalten?
- Hat der Berater eigene Positionsangebote?
- Was kostet eine Outplacement-Beratung?
- Lohnt es auch als Selbstzahler einen Outplacement-Berater zu engagieren?
- Ist eine Lean-Beratung möglich?
- Was passiert, wenn Sie Ihren neuen Job verlieren?
Frage: Wie lange dauert eine Outplacement-Beratung?
Eine Outplacementberatung bis zur Vertragsunterschrift dauert erfahrungsgemäß je nach Alter, Einsatzbereitschaft und Fähigkeit des Klienten einerseits und der Arbeitsmarktlage andererseits 5 bis 9 Monate.
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Frage: Gibt es eine zeitliche Befristung der Beratung?
Nein, die Beratung endet grundsätzlich erst bei Erfolg bzw. 12 Monate nach Übernahme der neuen Funktion. Es werden jedoch auch befristete Beratungen (3 bzw. 6 Mon.) angeboten.
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Frage: Wann sollte man mit der Beratung beginnen?
Am besten sofort! Jeder Tag früher bedeutet, dass man sich noch vor dem nächsten kritischen Geburtstag (40J/50J) bzw. innerhalb des noch bestehenden Anstellungsverhältnisses bewirbt.
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Frage: Welche Vorteile hat das Unternehmen von der Outplacementberatung?
Frühzeitige Einigung mit dem Mitarbeiter; der Austrittszeitpunkt ist kalkulierbar; Kosten und Zeitaufwand für arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen entfallen, Motivation für verbleibende Mitarbeiter bleibt erhalten, verbissener Kampf um jeden zusätzlichen Euro entfällt usw.
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Frage: Was muss ich leisten, um relativ sicher eine neue Position zu erhalten?
Sie wählen möglichst frühzeitig (am besten vor Ihren Bewerbungsaktivitäten und vor der Trennungsvereinbarung) einen professionellen Outplacement-Berater aus und sind bereit täglich mind. zwei Stunden für die vereinbarten Aufgaben zu investieren. Befolgen Sie dies, sind Ihre Vermittlungschancen über 80%.
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Frage: Hat der Berater eigene Positionsangebote?
Ein professioneller Outplacementberater idR. nicht, da er nicht zwei Herren gleichzeitig dienen und Zielkonflikte vermeiden möchte.
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Frage: Was kostet eine Outplacement-Beratung?
22% Ihres Jahreseinkommens (mindestens 13.000 Euro) und evt. eine Sachkostenpauschale von 2.500 Euro, jeweils zuzüglich MwSt. Es sind auch zeitlich befristete Beratungen möglich (siehe Lean-Beratung) Diese Aufwendungen werden idR. vom Unternehmen übernommen. Seien Sie aber unabhängig davon bei deutlich günstigeren Angeboten skeptisch. Sie benötigen einen professionellen Berater und dessen vollen und über viele Monate hinweg dauernden Einsatz, um einen adäquaten neuen Job zu erhalten und zu behalten (Garantiezeitraum eingeschlossen); diese Leistung / Qualität erhalten Sie nur zu einem angemessenen Preis.
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Frage: Lohnt es auch als Selbstzahler einen Outplacement-Berater zu engagieren?
Nicht, wenn sich die Firmen um Ihre Mitarbeit "reißen" bzw. Sie nur ein mäßiges Interesse an einem neuen Job haben. Wenn Sie jedoch noch arbeiten wollen bzw. müssen, dann profitieren Sie von einer professionellen Outplacement-Beratung erheblich mehr als von einer hohen Abfindung.
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Frage: Ist eine Lean-Beratung möglich?
Ja, dies bedeutet eine ausgewählte Coachingmaßnahme (z.B. Zeugnis-Erstellung, Interview-Training) bei der nach Stunden abgerechnet wird. Des Weiteren werden auch zeitlich befristete Beratungen (3 – 6 Mon.) angeboten. Dies ist insbesondere bei Bewerbern mit guten Marktchancen zu empfehlen bzw. bei Mitarbeitern in gesicherten Positionen.
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Frage: Was passiert, wenn Sie Ihren neuen Job verlieren?
Innerhalb der ersten 12 Monate im neuen Job wird Ihre Beratung - ohne zusätzliche Kosten - bis zum erneuten Erfolg fortgesetzt.
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